Shaway wissenschaftlich untermauert?

Ist die schamanische „ Shaway-Methode“ nun wissenschaftlich  untermauert?

In dem sehr empfehlenswerten Buch „Bedienungsanleitung für das Gehirn“ beschreibt Gerald Hüther, wie das Gehirn eines Menschen umprogrammiert werden kann.

Meine schamanischen Shaway-Sitzungen bewirken genau diese „Umprogrammierung des Gehirns“,  die Hüther  in  dem o. g. Buch beschreibt, das erlebe ich bei meinen Klienten immer wieder. Selbst  Menschen, die sich gedanklich in einer richtigen Einbahnstraße befunden haben und dadurch beispielsweise unter Panikattacken litten, konnten nach  schamanischen Sitzungen,  wieder neue „Gehirn-Wege“  beschreiten.  Meine  Sitzungen  basieren auf  den Erkenntnissen des  amerikanischen Psychologen Alberto Villoldo, die dieser in einer 30 jährigen Arbeit erlangt hat.

Glaubenssätze

Unglücklich sein und Unzufriedenheit beispielsweise entstehen durch das ständige Wiederholen von Glaubenssätzen, die leider völlig unbewusst sind. Die allermeisten Menschen wissen nicht einmal, dass sie Glaubenssätze haben und würden dies meistens auch vehement abstreiten.

Durch diese Glaubenssätze jedoch, entsteht eine bestimmte Strategie der Wahrnehmung, was wiederum eine ganz bestimmte und immer wieder  eine nahezu identische Art des Denken, Fühlen und Handeln erzeugt. Deshalb sind unsere Gefühle, die aus diesen Gedanken entstehen, das Ergebnis unseres subjektiven und einseitig programmierten Glaubenssatzprogrammes.

Die Strategie

Die Strategie, die aus diesen Gedanken und Gefühlen entstanden ist,  ist irgendwann in unserem Gehirn fest verankert worden und wir sind normalerweise auch nicht bereit, von dieser Strategie abzulassen. Selbst  dann nicht, wenn es uns schlecht damit geht. Wir wollen zumeist nicht wahrhaben, dass schon lange Zeit etwas schief  in unserem Leben läuft oder das irgendetwas nicht stimmt und starten deshalb diverse  Abwehrmechanismen. Ich bin wie ich bin oder ich mag mich so wie ich bin, sind geläufige Redewendungen. Nicht selten enden aber solche Verdrängungen  und das stetige nicht wahr haben wollen, dessen was ist,  in richtigen Psychosen  oder gar im Wahn.

Normalneurotiker  wiederum drücken aufsteigenden schlechte Gefühle und die innere Unzufriedenheit mit übermäßigem Essen oder legalen Drogen, wie Alkohol und Nikotin nieder. Wir erinnern uns an die alte HB-Werbung: „Warum denn in die Luft gehen, greife lieber zu HB“. Besser lässt sich der  wahre Grund, weshalb jemand raucht, gar nicht beschreiben.

Der Ausweg

Den Ausweg gibt es und Schamanen kannten diesen Weg bereits vor Tausenden von Jahren. Selbst Hüther zitiert eine uralte Weisheit chinesischer Schamanen. Was mittlerweile durch Gehirnforscher auch entdeckt wurde, ist  ziemlich genau dasselbe, was wir  bereits  bei Villoldo lesen konnten. Das was die Hirnforscher nun nachgewiesen haben, ist genau das, was bei schamanischen Sitzungen geschieht.  Und dies ist tatsächlich uraltes, ja mehrere tausend Jahre altes Wissen.

Bei meiner  Shaway- Sitzung werden alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster als  alte „Glaubenssätze“ (Programmierungen) aufgedeckt und bewusst gemacht. Die alten Glaubenssätze werden dann abgelöst, die sind nach der Sitzung erst mal „away“, also weit weg. Es werden  aber neue, andere Glaubenssätze entdeckt und in eine Vision übernommen.  Diese Vision nimmt der Klient mit nach Hause und die ersten neuen Neuronenwege bahnen sich an. Schon direkt nach den schamanische Sitzungen entstehen somit bei den allermeisten Klienten sofort  auch andere Gefühle.

 Schamane Walter  + Weg = sha – way

Der Ratsuchende entdeckt bei den Shaway-Sitzungen aber selbst die neuen Gedanken-Wege und lässt das alte Programm so hinter sich. Durch das wiederholte Aufrufen dieser neuen „Glaubenssätze “ werden dann neue neuronale Verbindungen im Gehirn geschaffen und der Weg zu neuen, anderen Strategien ist frei. Die dabei im Hirn aktivierten Verschaltungen werden immer effizienter verknüpft, bis aus kleinen Nervenwegen neue Straßen entstehen. Somit entsteht im Gehirn langsam eine neue Lebens-Strategie.

Wie gelingt das

Die Voraussetzung zum Gelingen  einer neuen Strategie ist allerdings, dass zuvor eine Entscheidung getroffen wird. Wer sich nicht zu der Entscheidung, etwas im Leben zu verändern, aufraffen kann,  hat es schwer, bzw. macht es selbst unmöglich. Wie sagte schon Albert Einstein: Wer täglich dasselbe tut, kann nicht erwarten, dass sich etwas ändert.

Die Entscheidung

Entscheidungen sollten allerdings auch nicht von zufälligen aufgetauchten Möglichkeiten oder Erfordernissen abhängig gemacht werden, sondern unter den Vorsatz, dass sie lebenslang tragfähig sind. Besonders im Zustand des „Verliebtseins“ beispielsweise werden häufig falsche Entscheidungen getroffen. (Siehe „Liebe oder Projektion“ )

Allerdings die Entscheidung eine Shaway-Sitzung zu machen, müsste schon getroffen werden, um zumindest die derzeitige Programmierung aufzudecken und etwas bewusst zu machen.

Oder doch alles lassen wie es ist

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit sich nicht für eine Strategieänderung des eigenen Lebens zu entscheiden, dann bleiben die Verschaltungen im Gehirn wie sie sind. Dieser Mensch bleibt dann ein Gefangener seiner übernommen Glaubenssätze und Einstellungen. Dieser Mensch kann dann sein Leben lang nur so denken, fühlen und handeln, wie er es  sich aufgrund seiner  in der Kindheit und Jugend vorgefundenen Verhältnisse, antrainiert hat.

Glücklich zufrieden und frei von psychischen oder somatischen Beschwerden wird nur jemand sein, der sich sein derzeitiges „Programm“ objektiv anschaut. Das erkennt man daran, dass sich solche Menschen  nicht mehr ständig von bestimmten Themen antriggern lassen und auch nicht mehr ständig dieselben „Fehler“ machen.

Wer Entscheidungen treffen will, kann sich wie immer zum Jahreswechsel oder Geburtstag viel  vornehmen oder auch in sich gehen. Was davon zumeist übrig bleibt, wissen wir alle.

 

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